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Aktualisierung der Versionen 3 und niedriger

Installation

Aufgrund einer Voreinstellung wird Mathematica Version 4 in einem separaten Ordner und nicht über Version 2 oder 3 installiert. Dateien, die der Voreinstellung dienen, werden auch separat angelegt und überschreiben so keine frühere Präferenz-Dateien. Sie müssen für Version 4 ein neues Paßwort verwenden. Entnehmen Sie Ihr Paßwort bitte dem Lizenzzertifikat.

Pakete, die mit Version 2 oder 3 erstellt wurden

Die meisten Pakete, die mit Mathematica Version 2 oder 3 geschrieben wurden, laufen unverändert. Ein kleine Anzahl von Funktionen wurde modifiziert, so daß sie Probleme verursachen können. Bitte schlagen Sie im Anhang A.13 in Das Mathematica Buch nach, wo Sie eine Liste der Inkompatibilitäten finden.

Kerne in ferngesteuertem Betrieb

Mathematica 4 unterstützt Verbindungen mit ferngesteuerten Kernen. Dies gilt für Kerne der Version 3.0.1 oder später. Sie können auch eine Benutzeroberfläche der Version 3.0.1 oder später an einen Mathematica 4 Kern anbinden.

Benutzung der Applications Library mit Version 4

Die meisten Anwendnungspakete, die mit Mathematica Version 2 oder 3 erstellt worden sind, laufen unverändert unter Version 4. Da einige Mathematica-Funktionen modifiziert worden sind, können Pakete, die diese Funktionen verwenden, beeinträchtigt sein.

Anwendungspakete müssen in den Mathematica 4 Ordner kopiert und in Mathematica 4.0:AddOns:Applications abgelegt werden. Der gleiche Befehl wie in Version 2 oder 3 dient weiterhin zum Einladen der Pakete. Sollten Notebooks der Version 2 Teil der Anwendungspakete sein, können Sie diese durch einfaches Öffnen in Version 4 konvertieren.

Notebooks in Version 4.0

Das Format der Notebooks in Version 4 unterscheidet sich von dem in 2.2 und früheren Versionen. Ein Notebook ist nun ein Mathematica-Ausdruck und wird in einer einzigen System-unabhängigen Datei mit der Namenserweiterung .nb gespeichert. Alle Informationen, die zum Öffnen der Datei erforderlich sind, sind in der .nb-Datei angelegt.

Wenn Sie ein Notebook öffnen, das mit Version 2.2 oder früher in Version 4 erstellt worden ist, erscheint ein Dialogfeld, das es Ihnen erlaubt, Ihr Notebook automatisch zu konvertieren. Sie haben die Möglichkeit Ein- und Ausgabezellen in StandardForm-Zellen umzuwandeln, die Zeichen und Formeln automatisch in ein 2D-Format setzen.

NotebookConvert

Sie können auch die Kern-Funktion NotebookConvert verwenden, um Notebooks in das neuere Format zu überführen. NotebookConvert ist praktisch, wenn Sie eine große Anzahl von Notebooks konvertieren müssen und nicht jedes einzelne Notebook mit der Benutzeroberfläche öffnen wollen.

NotebookConvert[notebook] konvertiert notebook in das neue Format und speichert das Resultat in einer Datei ab. Der Name des neuen Notebooks basiert auf dem Namen des alten Notebooks. Nur die Namensergänzungen .m und .ma, die in den vorherigen Mathematica-Versionen verwendet wurden, werden durch die Namensergänzung .nb ersetzt.

Obwohl NotebookConvert eine Funktion des Kerns ist, wird die eigentliche Konvertierung von der Benutzeroberfläche ausgeführt, so daß die Notebook-Pfadnamen so angegeben werden müssen, daß die Dateien von der Benutzeroberfläche und nicht vom Kern aus gefunden werden können. Wenn die Notebooks, die Sie konvertieren möchten, nicht in dem Ordner vorliegen, von dem aus die Benutzeroberfläche gestartet wurde, müssen Sie die Notebooks mit einem Ordnerpfad relativ zur Position der Benutzeroberfläche oder mit einer absoluten Pfadangabe ansteuern.

Sie können Scan[NotebookConvert, liste] verwenden, um alle Notebooks, die in liste aufgeführt werden, zu konvertieren. Sollten der Kern und die Benutzeroberfläche auf dem selben Rechner laufen, können NotebookConvert[verz] verwenden, um alle Dateien im Verzeichnis verz zu konvertieren.

T I P S

Bullet Sie können mit NotebookConvert[alt, neu], den Namen eines neuen Notebooks auch explizit angeben, wodurch das Resultat in einem Notebook mit dem Namen neu gespeichert wird.

Bullet Die NotebookConvert-Funktion unterstützt die Optionen InputToStandardForm, OutputToStandardForm, PreserveStyleSheet und GenerateBitmapCaches, die jeweils gleich True oder False gesetzt werden können. Diese Optionen bieten die gleichen Kontrollen wie auch die Checkboxen im Notebook-Konvertierungs-Dialogfeld.

BulletNotebookConvert unterstützt auch interaktive Optionen. So steht es Ihnen frei zu wählen, ob Sie das Speichern-Dialogfeld sehen möchten, falls ein Notebook mit dem Namen eines bereits existierenden Notebooks gespeichert werden soll.


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