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Systeme mit Mathematica konstruierenDer Welt von Mathematica

Mathematica als Software-Komponente

Mathematica ist modular aufgebaut, so daß es leicht als mächtige Software-Komponente benutzt werden kann.

Das ist Eingabe und Ausgabe in der normalen Notebook-Oberfläche von Mathematica.

Man kann auf Mathematica auch von einem einfachen Terminal aus zugreifen.

Integrate[Sqrt[Log[x]], x]

-(1/2)*Sqrt[Pi]*Erfi[Sqrt[Log[x]]] +
x*Sqrt[Log[x]] 1
-(-) Sqrt[Pi] Erfi[Sqrt[Log[x]]] +
2

x Sqrt[Log[x]]

MathLink ist eine programmierbare Schnittstelle zwischen Mathematica und externen Programmen.

Hier ist C-Programmcode, mit dem ein Ausdruck von einem externen Programm zu Mathematica gesendet wird.

/* Integrate[Sqrt[Log[x]], x] */

MLPutFunction( stdlink, "EvaluatePacket", 1);
MLPutFunction( stdlink, "Integrate", 2);
MLPutFunction( stdlink, "Sqrt", 1);
MLPutFunction( stdlink, "Log", 1);
MLPutSymbol( stdlink, "x", 1);
MLPutSymbol( stdlink, "x");
MLEndPacket( stdlink);

Man klicke hier, um den Kern zu laden und zu jenem Verzeichnis zu wechseln, das bereits vorgefertigte Beispiele für das jeweilige Computersystem enthält.

So wird ein kompiliertes externer C-Programm installiert, das Bit-Operationen auf ganzen Zahlen durchführt.

So wird der externe Code für die BitAnd-Funktion ausgeführt.

So wird das externe Programm de-installiert.

Mit MathLink kann man von vielen Programmen aus auf den Mathematica-Kern zugreifen.

Hier ist Microsoft Word als Mathematica-Oberfläche.

Hier ruft eine Web-Seite Mathematica auf.

Hier ist Microsoft Excel verbunden mit Mathematica.

Unter Microsoft Windows kann man durch Anklicken dieses Knopfes ein einfaches Beispiel einer mit Visual Basic geschriebenen Benutzeroberfläche für Mathematica starten.

Mit MathLink kann man auch vom Mathematica-Kern aus auf andere Programme zugreifen.

MathLink erlaubt, daß man durch Konstruktion von Schablonen spezifiziert, wie externe Programme aufgerufen werden sollen. So wird die Verbindung zu einer Bibliothek von C-Funktionen definiert.

:Begin:
:Function: anneal
:Pattern: TSPTour[r:{{_, _}..}]
:Arguments: {First[Transpose[r]], Last[Transpose[r]],
Length[r], Range[Length[r]]}
:ArgumentTypes: {RealList, RealList, Integer, IntegerList}
:ReturnType: Manual
:End:

Hier ist eine in Mathematica erzeugte 3D-Grafik.

Dieses Bild wurde erzeugt, indem eine Beschreibung der Grafik von Mathematica über eine MathLink-Verbindung zu einem externen fotorealistischen Renderer gesendet wurde.


Mit MathLink kann die Mathematica-Benutzeroberfläche vom Kern aus kontrolliert werden.

So wird die Benutzeroberfläche aufgefordert, das Farbwahl-Dialogfenster einzublenden.

Mit MathLink kann man die Mathematica-Kerne -- auf einem oder mehreren Computern -- kommunizieren lassen.

So wird auf den meisten Computersytemen (in der Regel aber nicht Macintosh) auf dem Computer ein untergeordneter Kern gestartet.

So werden Daten vom untergeordneten Mathematica-Kern gelesen.

So wird eine Anweisung zum untergeordneten Kern geschrieben.

So wird die $SessionID aus dem untergeordneten Kern zurückgelesen.

Die $SessionID im Haupt-Kern wird eine andere sein.

So wird der untergeordnete Kern beendet.

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