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Über den Autor

Stephen Wolfram ist der Schöpfer von Mathematica und wird heute weitgehend als der wichtigste Erfinder auf dem Gebiet wissenschaftlicher und technischer Berechnungen angesehen. Geboren 1959 in London, erhielt er seine Ausbildung in London, Oxford und Caltech. Er publizierte seine erste wissenschaftliche Arbeit im Alter von fünfzehn Jahren und erhielt seinen Doktor in theoretischer Physik von Caltech mit zwanzig. Wolframs frühe wissenschaftliche Arbeit beschäftigte sich hauptsächlich mit Hochenergiephysik, Quantenfeldtheorie und Kosmologie und erbrachte etliche, inzwischen klassische Ergebnisse. Nachdem er 1973 begann, Computer zu benutzen, wurde Wolfram schnell zu einer führenden Figur im entstehenden Feld wissenschaftlicher Berechnungen und begann 1979 mit der Entwicklung von SMP—dem ersten modernen Computeralgebrasystem—welches er 1981 auf den Markt brachte.

In Anerkennung seiner frühen Arbeit in Physik und Computerwissenschaft wurde Wolfram 1981 der jüngste Empfänger einer MacArthur Prize Fellowship. Gegen Ende 1981 versuchte sich Wolfram an einer neuen Richtung der Wissenschaft: der Entwicklung einer allgemeinen Theorie der Komplexität in der Natur. Wolframs Schlüsselidee war, Computerexperimente zu benutzen, um das Verhalten einfacher Programme zu studieren, die als zelluläre Automaten bekannt sind. 1982 machte er die erste einer Reihe erstaunlicher Entdeckungen über die Ursprünge von Komplexität. Wolframs Veröffentlichung über zelluläre Automaten führte zu einer großen Verschiebung im wissenschaftlichen Denken und legte den Grundstein für ein neues wissenschaftliches Gebiet, dem er den Namen „complex systems research" (auf deutsch „Erforschung komplexer Systeme") gab.

Bis Mitte der 80er Jahre setzte Wolfram seine Arbeit über Komplexität fort, wobei er eine Anzahl fundamentaler Beziehungen zwischen Berechnungen und Natur entdeckte und Konzepte wie Unreduzierbarkeit bei Berechnungen erfand. Wolframs Arbeit führte zu einem breiten Spektrum von Anwendungen—und erstellte die wissenschaftlichen Grundlagen für die populären Strömungen, die als komplexe Systeme und künstliches Leben bekannt sind. Wolfram selbst benutzte seine Ideen, um ein neues Zufallsgenerierungssystem und einen neuen Ansatz für numerische Flüssigkeitsdynamik zu entwickeln, welche heute weitverbreitet eingesetzt werden.

Im Anschluß an seine wissenschaftliche Arbeit über komplexe Systeme gründete Wolfram 1986 das erste Forschungszentrum und die erste Zeitschrift zu diesem Gebiet. Nach einer höchst erfolgreichen akademischen Karriere—zuerst in Caltech, dann am Institute for Advanced Studies in Princeton und zuletzt als Professor der Physik, Mathematik und Informatik an der Universität von Illinois—gründete Wolfram schließlich die Firma Wolfram Research.

Wolfram begann gegen Ende 1986 mit der Entwicklung von Mathematica. Die erste Version von Mathematica kam am 23. Juni 1988 heraus und wurde sofort als großer Fortschritt auf dem Gebiet der Berechnungen begrüßt. In den folgenden Jahren stieg die Beliebtheit von Mathematica rapide an, und Wolfram Research wurde zu einem der Marktführer in der Softwareindustrie, anerkannt für Qualität sowohl in der Technologie als auch im geschäftlichen Bereich.

Nach der Herausgabe von Mathematica Version 2 im Jahr 1991 begann Wolfram, seine Zeit zwischen Mathematica und wissenschaftlicher Forschung aufzuteilen. Aufbauend auf seine Arbeit in der Mitte der achziger Jahre, machte Wolfram eine Serie neuer Entdeckungen, die in seinem in Kürze erscheinenden Buch „A New Kind Of Science" beschrieben werden. Außer der Lösung einiger fundamentaler wissenschaftlicher Probleme zeigt Wolframs jüngste Arbeit den Weg zu einem völlig neuen Zugang zu Naturwissenschaft und Mathematik.

Wolfram war von Anfang an Präsident und CEO von Wolfram Research und bleibt persönlich verantwortlich für das Grunddesign des Mathematica-Systems.

Andere Bücher von Stephen Wolfram:

FilledSmallCircleCellular Automata and Complexity: Collected Papers (1993)

FilledSmallCircleA New Kind of Science (in Kürze)

(
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WWW-Seite des Autors:

http://www.wolfram.com/s.wolfram

Adresse des Autors:

Email: s.wolfram@wolfram.com

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