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Lesen und Schreiben von Mathematica-DateienImport und Export von Daten

1.11.2 Fortgeschrittenes Thema: Finden und Manipulieren von Dateien

Obwohl die Details, wie Dateien benannt und organisiert werden, von Computersystem zu Computersystem unterschiedlich sein können, bietet Mathematica doch recht allgemeine Mechanismen sowohl zum Finden von Dateien als auch für den Umgang mit ihnen.

Mathematica nimmt an, daß Dateien auf Ihrem Computersystem in Dateiverzeichnissen organisiert sind. Zu jedem Zeitpunkt haben Sie ein aktuelles Arbeitsverzeichnis. Sie können immer auf Dateien in diesem Verzeichnis verweisen, indem Sie ihre Namen angeben.

Funktionen zum Finden und Manipulieren von Dateien

Dies ist das aktuelle Dateiverzeichnis. Seine Form unterscheidet sich von einem Computersystem zum anderen.

In[1]:= Directory[ ]

Out[1]= /users/sw

Dies ändert das aktuelle Dateiverzeichnis.

In[2]:= SetDirectory["Examples"]

Out[2]= /users/sw/Examples

Dies gibt eine Liste aller Dateien auf Ihrem Suchpfad, deren Namen von der Form Test*.m sind.

In[3]:= FileNames["Test*.m"]

Out[3]= {Test1.m, Test2.m, TestFinal.m}

Obwohl Sie Dateien gewöhnlich nur in Ihrem aktuellen Arbeitsverzeichnis erstellen wollen, werden Sie häufig Dateien aus anderen Dateiverzeichnissen einlesen müssen. Wenn Sie Mathematica auffordern, eine Datei mit einem bestimmten Namen einzulesen, durchsucht Mathematica deshalb automatisch eine Verzeichnisliste (spezifiziert durch den Wert der Suchpfad-Variable $Path), um eine Datei mit diesem Namen zu finden.

Ein Problem für die Dateiverwaltung in Mathematica besteht darin, daß Datei- und Verzeichnisnamen auf den einzelnen Computersystemen unterschiedliche Formen haben. Dies bedeutet zum Beispiel, daß Namen von Dateien, die normale Mathematica-Pakete enthalten, auf verschiedenen Systemen recht unterschiedlich sein können. Mit einer Reihe von Übereinkünften ist es jedoch möglich, ein normales Mathematica-Paket mit derselben Anweisung auf allen Systemen einzulesen. Das wird dadurch möglich, daß jedes Paket einen sogenannten Mathematica-Kontext der Form name`name` definiert. Auf allen Systemen werden alle Dateien entsprechend dem Kontext benannt, den sie definieren. Wenn Sie dann die Anweisung <<name`name` verwenden, übersetzt Mathematica den Kontextnamen automatisch in den für Ihr Computersystem geeigneten Dateinamen.

Suchen nach Text in Dateien

Dies sucht nach allen Zeilen in der Datei BookIndex, die diagrams enthalten.

In[4]:= FindList["BookIndex", "diagrams"]

Out[4]=

Lesen und Schreiben von Mathematica-DateienImport und Export von Daten