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Die Struktur von MathematicaSpezialthema: Einsatz einer textorientierten Schnittstelle

1.3.2 Unterschiede zwischen Computer-Systemen

Es gibt viele Unterschiede im Detail zwischen verschiedenen Arten von Computersystemen. Eine der wichtigen Eigenschaften von Mathematica ist jedoch: Es erlaubt Ihnen, zu arbeiten und Material zu erzeugen, ohne daß Sie sich um derartige Unterschiede Gedanken machen müßten.

Die Benutzerschnittstellen für Mathematica lassen sich nur mit kleinen Änderungen optimal an das jeweilige Computersystem anpassen. Der Hauptpunkt dabei ist jedoch, daß, abgesehen von oberflächlichen Unterschieden, Mathematica so konstruiert ist, daß es auf jeder Art Computersystem genau gleich funktioniert.

Elemente von Mathematica, die auf allen Computersystemen exakt gleich sind

Die Befehle, die Sie an den Mathematica-Kern übergeben, sind zum Beispiel absolut identisch auf jedem Computersystem. Das heißt, wenn Sie mit diesen Befehlen ein Programm schreiben, können Sie sofort das Programm nehmen und es auf jedem Computer laufen lassen, der Mathematica unterstützt.

Die Struktur von Mathematica-Notebooks ist auch dieselbe auf allen Computersystemen. Daher können Sie ein Notebook, das Sie auf einem Computersystem erstellen, sofort auf jedem anderen System verwenden.

Elemente, die auf verschiedenen Computersystemen unterschiedlich sein können

Die zugrundeliegende Struktur von Mathematica-Notebooks ist zwar immer gleich, aber dennoch gibt es oberflächliche Unterschiede in der Weise, wie Notebooks auf verschiedenen Computersystemen aussehen, sowie in einigen Mechanismen der Interaktion mit ihnen.

Es ist das Ziel, die Arbeit mit Notebooks für jemanden, der an ein bestimmtes System gewöhnt ist, so vertraut wie möglich zu gestalten.

Durch Anpassung der Details von Notebooks an das jeweilige spezielle Computersystem wird es außerdem einfacher, Material zwischen Notebooks und anderen Programmen, die auf dem Computersystem laufen, auszutauschen.

Dasselbe Mathematica-Notebook auf drei verschiedenen Computersystemen. Die zugrundeliegende Struktur ist exakt dieselbe, einige Details der Darstellung sind jedoch unterschiedlich.

Eine Konsequenz der modularen Natur des Mathematica-Systems besteht darin, daß seine Teile auf verschiedenen Computern laufen können. Es ist zum Beispiel nicht ungewöhnlich, daß die Benutzeroberfläche für Mathematica auf einem Computer läuft, während der Kern auf einem ganz anderen Computer läuft.

Kommunikation zwischen dem Kern und der Benutzeroberfläche wird über MathLink abgewickelt; dabei werden die jeweilig zur Verfügung stehenden Netzwerkmechanismen verwendet.

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