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Unterschiede zwischen Computer-SystemenBerechnungen in Notebooks

1.3.3 Spezialthema: Einsatz einer textorientierten Schnittstelle

Bei einer textorientierten Schnittstelle arbeiten Sie mit Mathematica, indem Sie einfach nacheinander Zeilen mit Input eintippen und den Output auf Ihrem Bildschirm zurückerhalten.

Auf jeder Stufe druckt Mathematica ein Prompt der Form In[n]:=, um anzuzeigen, daß es Input verarbeiten kann. Wenn Sie Ihre Eingabe beendet haben, verarbeitet Mathematica sie und druckt das Ergebnis mit einer Kennung der Form Out[n]=.

Verschiedene textorientierte Schnittstellen verwenden leicht unterschiedliche Schemata, um Mathematica mitzuteilen, daß die Eingabe beendet ist. Bei einigen Schnittstellen betätigen Sie Shift-Return, in anderen reicht hingegen Return.

In Schnittstellen, die Shift-Return verwenden, können Sie Ihre Eingabe auf weiteren Zeilen fortsetzen, indem Sie am Zeilenende jeweils Return eintippen. In Schnittstellen, in denen das Ende der Eingabe mit Return angegeben wird, wird Mathematica automatisch weitere Zeilen lesen, bis es einen vollständigen Ausdruck erhalten hat. Wenn Sie also zum Beispiel auf einer Zeile eine öffnende Klammer eingetippt haben, wird Mathematica weitere Zeilen mit Input lesen, bis es die entsprechende schließende Klammer sieht. Beachten Sie: wenn Sie eine völlig leere Zeile eingeben, wird Mathematica die bislang eingetippten Zeilen wegwerfen und einen neuen Input-Prompt ausgeben.

Wiedergewinnen und erneutes Evaluieren vorangegangener Ein- und Ausgabe

Bei einer textorientierten Schnittstelle erscheinen alle Zeilen mit Mathematica-Input und -Output nacheinander. Ihr Computersystem wird Ihnen häufig erlauben, daß Sie zurückrollen, sich Ihre frühere Arbeit ansehen, und vorangehende Input-Zeilen ausschneiden und einfügen.

Aber welchen Computer Sie auch verwenden, Sie können mit Mathematica immer eine vorangegangene Eingabe oder Ausgabe zurückgewinnen und erneut evaluieren. Im allgemeinen kann erneutes Evaluieren eines Teils der Ein- und Ausgabe jedoch ein anderes Ergebnis als bei einer vorigen Evaluierung liefern. Das liegt natürlich daran, daß Sie inzwischen möglicherweise die Werte von Variablen geändert haben, die in jenem Teil der Ein- oder Ausgabe benutzt wurden. Wenn Sie nach Out[n] fragen, dann wird Mathematica Ihnen die endgültige Form der n-ten Ausgabe übergeben. Wenn Sie anderseits nach In[n] fragen, wird Mathematica Ihre n-te Eingabe erneut evaluieren, wobei alle aktuell gültigen Zuordnungen für Variablen benutzt werden.

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