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Spezialthema: Einsatz einer textorientierten SchnittstelleNotebooks als Dokumente

1.3.4 Berechnungen in Notebooks

Ein typisches Mathematica-Notebook mit Text, Grafik und Mathematica -Ausdrücken. Die Klammern an der rechten Seite markieren die Ausdehnung jeder Zelle.

Mathematica-Notebooks sind strukturierte interaktive Dokumente, die als Folge von Zellen organisiert sind. Jede Zelle enthält Material eines bestimmten Typs—gewöhnlich Text, Grafik, Töne oder Mathematica-Ausdrücke. Wenn ein Notebook auf dem Bildschirm dargestellt wird, so wird die Ausdehnung einer Zelle durch eine Klammer am rechten Rand angezeigt.

Die Notebook-Benutzeroberfläche für Mathematica bietet viele Wege zur Eingabe und zur Bearbeitung des Materials in einem Notebook. Einige dieser Wege werden ganz normal sein für das jeweilige Computersystem oder die grafische Schnittstelle, das oder die Sie einsetzen. Andere sind spezifisch für Mathematica.

Eine Berechnung in einem Mathematica-Notebook durchführen

Sobald Sie das Material in einer Zelle entsprechend präpariert haben, können Sie es als Input an den Kern senden; dies geschieht durch Betätigung von Shift-Return oder Enter. Der Kern wird dann den jeweilig erzeugten Output zurücksenden, und die Benutzeroberfläche wird in Ihrem Notebook zur Darstellung dieses Outputs neue Zellen erzeugen.

Hier ist eine Zelle, die als Input dem Mathematica-Kern übergeben werden kann.

Der Output der Berechnung wird in eine neue Zelle gesetzt.

Die meisten Arten des Outputs, den Sie in Mathematica-Notebooks erhalten, lassen sich so wie der Input ohne weiteres bearbeiten. Normalerweise wird Mathematica eine Kopie des Outputs erzeugen, sobald Sie mit dem Bearbeiten beginnen, so daß Sie sowohl den Überblick über den ursprünglichen Output als auch dessen bearbeitete Form behalten.

Sobald Sie die gewünschte Änderung durchgeführt haben, können Sie in der Regel mit Betätigung von Shift-Return das, was Sie erzeugt haben, als Input an den Mathematica-Kern senden.

Hier ist eine typische Berechnung in einem Mathematica-Notebook.

Mathematica wird automatisch eine Kopie erstellen, wenn Sie mit der Bearbeitung des Outputs beginnen.

Nachdem Sie den Output bearbeitet haben, können Sie ihn als weiteren Input an den Mathematica-Kern zurücksenden.

Wenn Sie in einem Mathematica-Notebook Berechnungen durchführen, erhält jede Input-Zeile in der Regel eine Kennung In[n]:=, während jede Output-Zeile mit dem entsprechenden Out[n]= gekennzeichnet wird.

Es gibt jedoch keinen Grund dafür, daß aufeinanderfolgende Zeilen mit Input und Output notwendigerweise nacheinander in Ihrem Notebook erscheinen. Sehr häufig wollen Sie zum Beispiel zu einem früheren Teil Ihres Notebooks zurückgehen und bereits eingegebenen Input erneut evaluieren.

Beachten Sie: Wo immer auch ein Ausdruck in Ihrem Notebook erscheinen mag, es ist die in In[n]:= oder Out[n]= angegebene Zeilennummer, die angibt, wann der Ausdruck vom Mathematica-Kern evaluiert worden ist. So bedeutet zum Beispiel die Tatsache, daß ein Ausdruck vor einem anderen erscheint, nicht, daß er vom Kern zuerst evaluiert worden ist. Dies wird nur dann der Fall sein, wenn er eine niedrigere Zeilennummer hat.

Jede Input- und Output-Zeile erhält eine Kennung, sobald sie vom Kern evaluiert wird. Diese Kennungen, nicht die Position des Ausdrucks im Notebook, zeigen die Reihenfolge der Evaluierung durch den Kern an.

Wenn Sie einen Fehler machen und versuchen, Input einzugeben, den der Kern nicht versteht, wird die Benutzeroberfläche einen Warnton erzeugen. Allgemein werden Sie immer dann einen Ton hören, wenn etwas in der Benutzeroberfläche falsch läuft. Mit dem Menübefehl Warum der Warnton? (Why the Beep?) im Hilfe (Help)-Menü läßt sich der Anlaß für den Ton herausfinden.

Operationen mit Grafik und Tönen

Spezialthema: Einsatz einer textorientierten SchnittstelleNotebooks als Dokumente