This is documentation for Mathematica 4, which was
based on an earlier version of the Wolfram Language.
View current documentation (Version 11.1)

 Documentation /  Mathematica /  Das Mathematica Buch /  Eine praktische Einführung in Mathematica /  Gebrauch des Mathematica-Systems /

Notebooks als DokumenteSpezialthema: Hyperlinks und aktiver Text

1.3.6 Aktive Elemente in Notebooks

Eine der mächtigsten Eigenschaften von Mathematica-Notebooks ist, daß ihre Aktionen programmiert werden können. So können Sie zum Beispiel eine Taste in einem Mathematica-Notebook erstellen, der verschiedene Operationen auslösen kann, wenn Sie darauf klicken.

Hier ist ein Notebook mit einer Taste.

Durch Klicken auf die Taste wird in diesem Fall das aktuelle Datum dargestellt.

Weiter unten in diesem Buch wird beschrieben, wie Tasten und ähnliche Objekte in Mathematica-Notebooks konstruiert werden. An dieser Stelle mag es genügen zu sagen: wann immer eine Zelle als aktiv gekennzeichnet ist, in der Regel durch das Vorhandensein eines stilisierten „A" in ihrer Zellklammer, werden durch Klicken auf aktive Elemente in der Zelle Aktionen ausgelöst, die speziell für die Ausführung in Zusammenhang mit diesen Elementen programmiert wurden.

Es ist üblich, Paletten zu konstruieren, die aus Arrays mit Tasten bestehen. Mitunter erscheinen Paletten als Zellen innerhalb eines Notebooks. Aber noch häufiger wird eine Spezialform eines separaten Notebook-Fensters verwendet, das sich praktischerweise am Rande Ihres Computerbildschirms plazieren und zusammen mit jedem anderen Notebook verwenden läßt.

Paletten, die aus Arrays mit Tasten bestehen, werden häufig in getrennten Notebooks abgelegt.

In den einfachsten Fällen werden die Tasten in Paletten im Grunde wie zusätzliche Tastaturtasten eingesetzt: Wenn Sie eine Taste betätigen, wird das auf der Taste gezeigte Zeichen oder Objekt in Ihr Notebook eingefügt, so als ob Sie es eingetippt hätten.

Eine Palette griechischer Buchstaben mit Tasten, die wie zusätzliche Tasten auf Ihrer Tastatur funktionieren.

Häufig wird eine Taste jedoch einen Platzhalter enthalten, erkennbar am . Dies zeigt an: Wenn Sie die Taste betätigen, dann wird das, was gerade in Ihrem Notebook ausgewählt ist, an der Position des Platzhalters eingefügt.

Die Tasten enthalten hier Platzhalter, angezeigt durch .

Hier ist ein Notebook mit einem ausgewählten Ausdruck.

Durch Betätigen der linken oberen Taste in der Palette wird der ausgewählte Ausdruck in eine Quadratwurzel eingehüllt.

Mitunter werden Tasten, die Platzhalter enthalten, so programmiert, daß sie einfach einen bestimmten Ausdruck in Ihr Notebook einfügen. Häufiger werden Sie jedoch so programmiert, daß sie das Ergebnis evaluieren, es also als Input an den Mathematica-Kern senden.

Diese Tasten sind so konstruiert, daß sie algebraische Operationen ausführen.

Hier ist ein Notebook mit einem ausgewählten Ausdruck.

Nach Betätigung der linken oberen Taste in der Palette wird der ausgewählte Ausdruck vereinfacht.

In einigen Situationen sind in einer einzelnen Taste mehrere Platzhalter sinnvoll. Ihre aktuelle Auswahl wird in der Regel an der Position des primären Platzhalters eingefügt, erkennbar als . Weitere Platzhalter werden als erkennbar, und Sie können mit Tab zu den Positionen weiterer Platzhalter springen.

Hier ist eine Palette mit Tasten mit mehreren Platzhaltern.

Hier ist ein Ausdruck in einem Notebook.

Durch Betätigung der linken oberen Taste in der Palette wird der Ausdruck anstelle von eingefügt.

Zum anderen Platzhalter können Sie mit Tab springen und diesen dann bearbeiten und einfügen, was immer Sie wollen.

Notebooks als DokumenteSpezialthema: Hyperlinks und aktiver Text