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2.11.5 Dateien für Pakete
Wenn man Mathematica-Pakete erzeugt oder verwendet, wird man häufig systemunabhängig auf eine Datei verweisen wollen. Zu diesem Zweck können Kontexte eingesetzt werden.
Das Konzept beruht auf der Annahme, daß es für jedes Computersystem eine Konvention gibt, wie die Dateien zu entsprechenden Mathematica-Kontexten benannt werden sollten. Verweist man dann unter Nennung des Kontextnamens auf eine Datei, so konvertiert die spezielle Mathematica-Version den Kontextnamen in den für den jeweiligen Computer geeigneten Dateinamen.
Benutzung von Kontexten zur Spezifizierung von Dateien
So wird eines der Standardpakete eingelesen, die mit Mathematica geliefert werden.
In[1]:= <<Graphics`Colors`
Die typische Reihenfolge, in der durch <<name` gesucht wird
Mathematica ist so konstruiert, daß <<name` automatisch die geeignete Version einer Datei laden wird. Es wird zuerst versuchen, eine name.mx-Datei zu laden, die für das jeweilige Computersystem optimiert ist. Wird keine derartige Datei gefunden, dann wird versucht, eine name.m-Datei zu laden, die gewöhnliche systemunabhängige Mathematica-Eingabe enthält.
Ist name ein Dateiverzeichnis, so wird Mathematica die Intialisierungsdatei init.m in diesem Verzeichnis zu laden versuchen. Die init.m-Datei dient als bequeme Methode, Mathematica-Pakete zu konfigurieren, die viele getrennte Dateien benötigen. Die Idee ist, daß dann nur noch die Anweisung <<name` gegeben werden muß, dann aber zur Initialisierung des gesamten Pakets init.m geladen wird und so alle anderen notwendigen Dateien eingelesen werden.
Dadurch wird die Datei Graphics/init.m eingelesen, die alle Standardgrafikpakete Mathematicas initialisiert.
In[2]:= <<Graphics`
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