This is documentation for Mathematica 4, which was
based on an earlier version of the Wolfram Language.
View current documentation (Version 11.1)

 Documentation /  Mathematica /  Das Mathematica Buch /  Die Prinzipien von Mathematica /  Globale Aspekte von Mathematica-Sessionen /

SpeicherverwaltungFortgeschrittenes Thema: Anpassung Ihrer Mathematica-Konfiguration

2.13.5 Fortgeschrittenes Thema: Globale Systeminformation

Um Mathematica-Programme so allgemein wie möglich zu schreiben, wird mitunter globale Information über jene Konfiguration benötigt, mit der das Programm gerade läuft.

Um zum Beispiel herauszufinden, ob Ihr Programm Funktionen wie NotebookWrite aufrufen sollte, müssen Sie ermitteln, ob das Programm in einer Mathematica-Session läuft, die die Notebook-Benutzeroberfläche verwendet. Dies wird mit einem Test der globalen Variable $Notebooks erreicht.

Ermittlung, ob eine Notebook-Benutzeroberfläche eingesetzt wird

Mathematica wird in der Regel interaktiv eingesetzt, es kann aber auch im Stapel-Modus arbeiten—zum Beispiel Eingabe von einer Datei lesen und Ausgabe in eine Datei schreiben. In einem solchen Fall kann ein Programm zum Beispiel nicht auf interaktive Eingabe vom Anwender warten.

Variablen, die Stapel-Modus-Operation spezifizieren

Der Mathematica-Kern ist ein Prozeß, der unter dem Betriebssystem Ihres Rechners läuft. In Mathematica gibt es mehrere globale Variablen, die die Charakteristika dieses Prozesses und seiner Umgebung beschreiben.

Variablen, verknüpft mit dem Mathematica-Kern-Prozeß

Wenn man in einer Mathematica-Session eine Variable wie x hat, will man vielleicht oder will es auch nicht, daß sie dieselbe Variable wie ein x in einer anderen Mathematica-Session ist. Damit unterschiedliche Objekte in verschiedenen Sessionen verwaltet werden können, unterstützt Mathematica die Variable $SessionID, die mit Informationen wie Startzeit, Prozeß-ID und Maschinen-ID versucht, jeder einzelnen Mathematica-Session einen anderen Wert zu geben, auch wenn zwei Sessionen auf verschiedenen Rechnern ablaufen.

Eine eindeutige Zahl, die für jede Mathematica-Session anders ist

Mathematica bietet verschiedene globale Variablen, die die Version des Kerns identifizieren. Das ist wichtig, wenn man Programme schreibt, die Eigenschaften nutzen, die in 4neu sind. Anhand der $VersionNumber kann festgestellt werden, ob diese Eigenschaften zur Verfügung stehen.

Variablen, die die Mathematica-Version spezifizieren

Mathematica ist so konstruiert, daß es von den Einzelheiten des jeweiligen Computersystems, auf dem es läuft, so unabhängig wie möglich ist. Wenn Sie jedoch auf externe Aspekte Ihre Computersystems zugreifen möchten, dann werden Sie häufig dessen Charakteristika herausfinden wollen.

Variablen, die die Charakteristika des Computersystems spezifizieren

Mit den Werten von $SystemID kennzeichnet Mathematica Verzeichnisse, die Dateiversionen für verschiedene Computersysteme (siehe Abschnitte 2.11.1 und 2.12.5) enthalten. Computersysteme, für die $SystemID gleich ist, werden normalerweise binärkompatibel sein.

$OperatingSystem hat Werte wie zum Beispiel "Unix" und "MacOS". Durch Testen von $OperatingSystem läßt sich herausfinden, ob ein bestimmtes externes Programm auf Ihrem Computerystem wahrscheinlich zur Verfügung stehen wird.

Dies liefert einige Charakteristika des Computersystems, mit dem die Beispiele dieses Buches erstellt wurden.

In[1]:= {$System, $ProcessorType, $OperatingSystem}

Out[1]=

Variablen, die den Computer charakterisieren, auf dem Mathematica gerade läuft

Variablen im Zusammenhang mit der Lizenzverwaltung

SpeicherverwaltungFortgeschrittenes Thema: Anpassung Ihrer Mathematica-Konfiguration