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Teile von Matrizen erhaltenOperationen auf Skalaren, Vektoren und Matrizen

3.7.3 Skalare, Vektoren und Matrizen

Mathematica repräsentiert Matrizen und Vektoren durch Listen. Alles, was keine Liste ist, betrachtet Mathematica als Skalar.

Ein Vektor besteht in Mathematica aus einer Liste von Skalaren. Eine Matrix besteht aus einer Liste von Vektoren, die jeweils die Zeilen der Matrix repräsentieren. Damit es sich um eine gültige Matrix handelt, müssen alle Zeilen die gleiche Länge aufweisen, so daß die Elemente der Matrix tatsächlich ein rechteckiges Array bilden.

Funktionen zum Testen der Struktur von Vektoren und Matrizen

Die Liste {a, b, c} hat die Form eines Vektors.

In[1]:= VectorQ[ {a, b, c} ]

Out[1]=

Alles was nicht offensichtlich eine Liste ist, wird als Skalar behandelt. Daher liefert die Anwendung von VectorQ False.

In[2]:= VectorQ[ x + y ]

Out[2]=

Dies ist eine -Matrix.

In[3]:= Dimensions[ {{a, b, c}, {ap, bp, cp}} ]

Out[3]=

Für einen Vektor liefert Dimensions eine Liste mit einem Element, das gleich dem Resultat von Length ist.

In[4]:= Dimensions[ {a, b, c} ]

Out[4]=

Dieses Objekt zählt nicht als Matrix, weil die Zeilen unterschiedliche Längen haben.

In[5]:= MatrixQ[ {{a, b, c}, {ap, bp}} ]

Out[5]=

Teile von Matrizen erhaltenOperationen auf Skalaren, Vektoren und Matrizen