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MusterWertetypen

A.5.2 Zuweisungen

Die zwei Grundformen der Zuweisung in Mathematica

Zuweisungen in Mathematica spezifizieren Transformationsregeln für Ausdrücke. Jede Zuweisung muß mit einem speziellen Mathematica-Symbol verknüpft sein.

Mit verschiedenen Symbolen verknüpfte Zuweisungen

Im Fall einer Zuweisung wie f[args] = rs, prüft Mathematica f, dann den Kopf von f, dann den Kopf davon usw., bis es ein Symbol findet, mit dem die Zuweisung verknüpft werden kann.

Wenn Sie eine Zuweisung wie ls ^= rs machen, wird Mathematica Transformationsregeln aufstellen, die mit jedem Symbol verknüpft sind, das entweder als ein Argument von ls auftritt oder als Kopf eines Argumentes von ls.

Die mit einem bestimmten Symbol s verknüpften Transformationsregeln werden immer in einer bestimmten Reihenfolge abgespeichert und werden dann in dieser Reihenfolge getestet, wenn sie verwendet werden. Jedesmal, wenn Sie eine Zuweisung machen, wird die entsprechende Transformationsregel am Ende der Liste der mit s verknüpften Transformationsregeln eingefügt, ausgenommen in den folgenden Fällen:

FilledSmallSquare Die linke Seite der Transformationsregel ist identisch mit einer Transformationsregel, die bereits abgespeichert worden ist, und alle /;-Bedingungen auf der rechten Seite sind auch identisch. In diesem Fall wird die neue Transformationsregel anstelle der alten eingefügt.

FilledSmallSquare Mathematica bestimmt, daß die neue Transformationsregel spezieller als eine bereits vorhandene Regel ist und daß sie niemals eingesetzt werden würde, wenn sie hinter dieser Regel plaziert wäre. In diesem Fall wird die neue Regel vor der alten plaziert. Beachten Sie, daß es in vielen Fällen nicht möglich ist, zu bestimmen, ob eine Regel spezieller als eine andere ist; in solchen Fällen wird die neue Regel immer am Ende eingefügt.

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