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Datenstrukturen und SpeicherverwaltungNumerische und verwandte Funktionen

A.9.3 Grundlegende Systemeigenschaften

Im Grunde ist Mathematica ein Interpreter, der Ausdrücke durchsucht und dabei internen Code aufruft, auf den die Symboltabellen-Einträge der jeweils vorgefundenen Köpfe zeigen.

Jede Transformationsregel - ob als x -> y oder in einer Definition angegeben - wird automatisch in eine Form kompiliert, die einen schnellen Mustervergleich ermöglicht. Viele verschiedene Mustertypen werden unterschieden und mit speziellem Code bearbeitet.

Beim Mustervergleich wird eine Form des Hash-Verfahrens verwendet, die Blanks und andere Mustereigenschaften berücksichtigt.

Der interne Code, der mit Mustervergleich befaßt ist, ist annähernd 250 Seiten lang.

Wenn für ein Symbol eine große Anzahl von Definitionen angegeben ist, wird mit einer Version von Dispatch automatisch eine Hash-Tabelle aufgebaut, so daß geeignete Regeln schnell gefunden werden können.

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