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Optional
p:v ist ein Muster-Objekt, das einen Ausdruck der Form p darstellt, und das, wenn es weggelassen wird, durch v ersetzt werden sollte.
Mit Optional werden wahlfreie Argumente in Funktionen spezifiziert, die durch Muster dargestellt werden. Das Muster-Objekt p ist die Form, die das Argument haben sollte, falls es vorhanden ist. Der Ausdruck v liefert den Vorgabewert, der anzuwenden ist, wenn das Argument fehlt.
Beispiel: f[a] paßt zum Muster f[x_, y_:1], wobei x den Wert a annimmt und y den Wert 1. Ebenso paßt f[a, b], y nimmt jedoch den Wert b an.
Die Form s_:v ist äquivalent zu Optional[s_, v]. Diese Form ist auch äquivalent zu s:_:v. Es gibt keine syntaktische Unklarheit, da in diesem Fall s ein Symbol sein muß.
Die Spezialform s_. ist äquivalent zu Optional[s_]. Mit ihr lassen sich Funktionsargumente darstellen, die, wenn sie weggelassen werden, durch solche Vorgabewerte ersetzt werden, die global für jene Funktionen spezifiziert sind, in denen diese Argumente auftreten.
Werte für Default[f, ... ] spezifizieren Vorgabewerte, die einzusetzen sind, wenn _. als ein Argument von f erscheint. Jede Zuweisung für Default[f, ... ] muß erfolgen, ehe _. zum ersten Mal als ein Argument von f auftaucht.
Optional[s_h] repräsentiert eine Funktion, die weggelassen werden kann, aber Kopf h haben muß, wenn sie vorhanden ist. Es gibt keine einfachere syntaktische Form für diesen Fall.
Zu den Funktionen mit eingebauten Vorgabewerten gehören Plus, Times und Power.
Siehe Das Mathematica Buch: 2.3.9.
Siehe auch: Alternatives.
Further Examples
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